cd druck
Dass die größten Chancen jedoch ausgerechnet in den Schwellenländern liegen, das ahnen viele. Die meisten trauen sich jedoch nicht, dies öffentlich auszusprechen. Zwei Marktinsider, die es dennoch tun, sind
Der bekannte Fondsmanager bei Templeton Asset Management, Dr. Mark Mobius. In einem Interview im DAF sagte er kürzlich:
„Man hat viele Kursschwankungen gesehen (...) in vielen Fällen um mehr als 60 %. Ein solcher Fall ist auf Panik zurückzuführen - und der beste Zeitpunkt zu investieren".
Er geht von dem Konzept langfristiger Investments aus. Als Zeitraum nennt er etwa fünf Jahre und er ist sich sicher, dass vor allem Schwellenländer ein großes Potential haben, da diese sechsmal so schnell wachsen, wie die Industriestaaten.
Der andere Marktkenner ist Andreas Dröge. Seine kürzlich zum ersten Mal veröffentlichten Rechercheergebnisse sorgten bei uns in den Redaktionen ganz schön für Aufsehen. Denn die Informationen sind gepfeffert, das kann ich Ihnen sagen. Am besten Sie lesen Sie selbst. Sie folgen gleich im Anschluss.
Eines möchte ich jedoch noch kurz loswerden. Sehr interessant finde ich, dass sowohl Dröge als auch Mobius von einer neuen Weltwirtschaftsordnung ausgehen. Beide sagen, die USA kann nicht länger die Führungsposition in der Welt einnehmen - weder aus wirtschaftlicher, noch politischer Sicht. Und weiter sagen sie: Länder wie Russland, Brasilien, Indien und China würden immer wichtiger werden.
Aber wie gesagt, sie können sich jetzt gleich selbst davon überzeugen. Hier folgen Dröges höchst brisante Rechercheergebnisse.
bis zum Jahreswechsel vergehen noch ein paar Tage, doch das Jahr 2008 hat seinen Stempel als „Annus horribilis“ bereits aufgedrückt bekommen. Wenn Sie die verschiedenen Jahreschroniken lesen, die schon erschienen sind, dann fällt Ihnen sicher immer wieder das Wort „Krise“ ins Auge. Mittlerweile ist es schick geworden, nur noch von der Krise zu reden.
Richtig ist, die derzeitigen Erschütterungen auf Märkten weltweit hat es in dieser Form schon lange nicht mehr gegeben, dennoch bin ich immer noch der Meinung: Hier wird auch viel Schwarzmalerei betrieben. Ein kleiner Rückblick auf die herausragenden Ereignisse in diesem Jahr sei uns an dieser Stelle aber gestattet.
Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit heute auch auf ein paar positive Dinge lenken, die im Jahr 2008 an der Börse auch zu beobachten waren. Wir wollen das Motto „Wo Licht ist, ist auch Schatten“ einmal umkehren und nach den Lichtblicken im ablaufenden Börsenjahr suchen.
kann
es wirklich sein, dass das Undenkbare eintritt – dass die
Republikaner im Senat respektive die Autogewerkschaft mit
ihrer Weigerung, Lohnkürzungen zuzustimmen, die drei großen
amerikanischen Autobauer scheitern lassen? Die ganze Region
rund um Detroit an den Großen Seen würde wahrscheinlich
lahmgelegt. Die Schockwellen für die Börse wären überhaupt
nicht abzusehen. Falls dieser Fall wirklich eintritt, müssen
wir uns auf einen kräftigen Absturz an den Weltbörsen
vorbereiten, denn die psychologischen Folgen wären
verheerend. Selbst die China-Börsen, die sich zuletzt
wieder ganz gut entwickelt haben würden dann gen Süden
tauchen.
Peking geht geschickter vor
Das Tauziehen in Washington zeigt, dass in der Krise alles nach dem Staat ruft – die Parallelen zum New Deal in den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts hatten wir ja schon besprochen. In China greift die Regierung ebenfalls beherzt ein, um die Wirtschaft anzukurbeln. Peking wird nicht zulassen, dass soziale Unruhen ausbrechen, weil die globale Rezession das Land trifft. Derzeit hat eindeutig die Stunde des Staates geschlagen.
Leser,
die schon länger dabei sind, wissen, dass ich mich stets
von den meisten chinesischen Staatskonzernen ferngehalten
habe – zu träge, zu bürokratisch, zu korrupt. Nur wenn
sie technologisch auf dem neuesten Stand sind, eine
marktbeherrschende Stellung haben und über ein gutes
Management verfügen, sind sie für uns hier bei China
Strategy interessant. In Zeiten der Krise hat sich
diese Strategie ausgezahlt: Staatliche Firmen sind zusehends
interessant geworden, weil sie direkt auf Geldquellen der
Regierung zugreifen können. Dies hat sich vor einigen Tagen
einmal mehr bewahrheitet.
Auch, wenn ich diese Worte von anderer Seite erwartet hätte, so bin ich über die Klarheit der Botschaft dankbar und CD Bedrucken. Und dass die Globalisierung Unterstützung vom Oberhaupt der katholischen Kirche erhält, ist ein wichtiges Zeichen. Das haben die Börsianer getan. Das Ergebnis ist CD druck. Schon zu Jahresende hin, erholten sich die Kurse weltweit. Und am Freitag zogen die Kurse mit teils über +3 % an. Dabei ist der durchschnittliche Anstieg vom 21. Dezember 2008 an gerechnet, gar nicht so prickelnd.
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